Tipp-Sammlung aus u...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Oben angepinnt] Tipp-Sammlung aus unserer Befragung der Webseiten-Besucher

2
Themenstarter

Von Nina:

  • To-Do Listen (z.B. bei "Notion") für jeden Tag mit realistischem Arbeitsumfang. Das Abhaken gibt (zumindest mir) das Gefühl der erfolgreichen Bewältigung und spornt mich total an. Ich verbinde das mit einem digitalen Kalender, um einen Gesamtüberblick zu behalten.

  • brain dump Notizen, die mir immer zugänglich sind, z.B. auf dem Handy oder einem Block, damit spontane Einfälle nicht direkt verloren gehen.

  • Die App "Bring" bei der ich Einkaufslisten auf dem Handy erstelle und immer gleich alles eintrage, was ich aufgebraucht habe. Die App schlägt einem auch Produkte vor, die man häufig kauft, was meiner Vergesslichkeit etwas entgegen wirkt So stehe ich nicht mehr im Laden und habe meinen Einkaufszettel vergessen / bin nicht überwältigt von der Auswahl an Lebensmitteln.

  • (Geht glaube ich leider nur, wenn man sonst keine Brille trägt) Für Konzentrationssituationen am Computer habe ich eine Blaulichtfilterbrille, die schränkt durch die leichte farbliche Filterung mein Sichtfeld ein bißchen auf den Bildschirm ein und hilft mir mich weniger abzulenken, weil ich nicht so viel im Raum herumschaue. Außerdem hilft es, einen Gegenstand zu haben den ich mit Konzentration verknüpfe, um in einen Arbeits-Flow zu kommen.

  • Die App "sweepy" für die Organisation von Putz Aufgaben. Man kann eintragen , wie häufig man einzelne Putz-Aufgaben erledigen möchte und die App erinnert einen daran, die zu erledigen. So kommt es nicht dazu, dass alles gleichzeitig fällig ist und man bei der Hälfte des Wohnungsputz alles stehen und liegen lässt weil es zu viel ist oder man sich dringend mit etwas anderem beschäftigen möchte. Mir hilft das enorm und die Aufgaben Menge an einem Tag ist stark reduziert, was es so viel einfacher macht.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Nina.

 

Von Colin:

  • Don't put it down, put it away! (Alles, was man anfasst direkt dorthin legen, wo es hin soll - wenn zu weit weg helfen "Übergabepunkte", also Orte, an die man alles legt, was z.B. ins Schlafzimmer muss und was man dann mitnimmt, wenn man eh da hin geht)

  • Body doubling (lassen jemanden einfach nur im Raum sein, man wird plötzlich alles mögliche wegarbeiten)

  • One source of truth (ich organisieren alle email-Konten und alle Kalender über eine Anwendung, die es auch am Handy gibt, on meinem Fall Outlook)

Vielen Dank für deine Beteiligung, Colin.

 

Von Elvira:

  • Ich beobachte mich selbst und nehme mir soviel Zeit wie möglich für Stimmungsprotokolle und "Das habe ich schon geschafft."-Listen. Ich verstehe mich immer besser selbst.

  • Ich führe Selbstgespräche: Mal motivierend ("Ich mach jetzt Das-und-das.", gern bei kleinen Handlungen als Mantra so lange wiederholen, bis erledigt); mal kritisch ("Muss das jetzt sein?"); trotzdem wohlwollend und möglichst immer wieder humorvoll ("Scheiter heiter!" - Danke dafür, Michael!).
  • Nochmal Selbstbeobachtung, plus Wahrnehmung: "Was brauche ich jetzt gerade? Was tut mir gut?" (Pause, Abstand, Musik, Bewegung...) - Ich sorge gut für mich selbst.
  • SiA (Sofort in Aktion): Wenn ich zu viele Handlungsimpulse auf einmal verspüre, schnappe ich mir einen, und los. (Aus der Doku: Link zur Doku). Ich schaffe was!
  • Jede neue Idee / Strategie: wohlwollend prüfen, kritisch hinterfragen, auf mich individuell anwenden und ggf. entsprechend anpassen oder ganz verwerfen (loslassen!). Dann: "Die nächste, bitte." - Ich mach mir die Welt, ...

Vielen Dank für deine Beteiligung, Elvira.

 

Von Moni:

  • Bauchtasche 😅 vielleicht modisch nicht der neueste Schrei, aber seit ich alles wichtige, Geldbörse, Kredit-, Krankenkassen- Karte, Ausweise usw., Taschentücher, Feuerzeug, Zigaretten… immer in dieser Tasche habe, vergesse ich die wichtigen Dinge nicht mehr und spare mir das ständige zurück laufen in die Wohnung, wenn mir im Auto wieder einfällt, was ich vergessen habe 🤷🏼‍♀️😅
  • Kalender, ich schreibe mir alle Termine sofort in meinen Kalender, dadurch kann ich mich besser an das geschriebene Wort, den Termin erinnern.
    (klappt mit dem Handy bei mir leider nicht) 🤷🏼‍♀️
  • Alles an einem festen Platz
    alle, für mich wichtigen Dinge, haben einen ganz festen Platz, spart mir viel Zeit ( klappt nur mit dem Handy nicht 😏)

Vielen Dank für deine Beteiligung, Moni.

 

Von Gerd:

  • Wenig Industriezucker zu sich nehmen ,wenig Fleisch, lieber mehr Gemüse ,Obst, Haferflocken wenn es möglich ist selber Brot backen. Da man auf Zusätze verzichtet.
  • Notizen machen , was man schaffen möchte nur 1 - 3 Sachen , auf diese die volle Aufmerksamkeit, nicht ablenken lassen.
  • An der Frischen Luft sich bewegen, es muss kein Sport sein, da man sich selber unter Druck setzt. Spazierengehen im Wald oder in der Sonne somit bekommt man auch noch Vitamin D, welches sehr wichtig ist für den Körper.

  • Wenig Fernsehen ,lieber was lesen, sich mit Freunden unterhalten, Gesellschaftsspiele machen.

  • Genug Ruhe sich gönnen, ob es ein kleines Nickerchen ist oder Meditation ,sich einfach raus nehmen.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Gerd.

 

Von Jan:

  • Raus aus der Situation - Wenn meine Impulsivität oder Ungeduld dazu führt dass ich mich nicht runterregulieren kann, gehe ich raus aus der Situation und mache etwas banales wie z.B. Wäschefalten und dabei Podcast hören.
  • Drüber reden - Wann immer notwendig versuche ich meine Gedanken und Gefühle mit meinem vertrauten Umfeld zu teilen. Vor allem meine Familie hilft mir dabei und ist dabei auch oft ein Spiegel für mich.
  • Über sich selbst lachen können - manchmal agiere ich absurd, wenn das ADS "reinkickt". Im Nachgang (auch gerne mit Familie und Freunden) darüber und somit über sich selbst lachen zu können, hilft mir/uns dabei Spannungen abzubauen.
  • Über mein ADS sprechen - ich versuche immer mehr sehr offen mit meinem ADS umzugehen. Ich finde es wichtig, darüber zu reden und dem ganzen das Stigma und die teils verbreitete Negativität zu nehmen. Aktuell plane ich in meiner Firma einen (safe) Space für Neurodivergente Menschen ins Leben zu rufen, damit Neurodiversität bekannter und besser verstanden wird.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Jan.

 

Von Britta:

  • Bullet Journal, für zu Hause oder die Arbeit, digital oder analog geht beides.
  • Aufräumen: jeden Tag 15 min etwas aufräumen z. B. Schublade
  • Challenger: z. B. Mit meiner Therapeutin vereinbare ich Ziele, wie z.B. Kleiderschrank ausmisten, dann habe ich 14 Tage Zeit und soll jeden Tag ein Teil aussortieren.
  • Termine: mein Kalender steckt voller Erinnerungen!!!
  • Abgabetermine: im Kalender konsequent vorverlegen oder sofort erledigen. Gilt auch für Überweisungen etc.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Britta.

 

Von Marion:

  • Igelball, Kaugummi und Floating in Space Musik zum Arbeiten
  • Timer stellen, wie lange Zeit ich mir fürs lernen nehmen möchte, jedes Mal, wenn ich etwas anderes tue, pausieren. so kann ich am Ende stolz auf mich sein, weil ich weiß, wie lange ich effektiv gearbeitet habe

  • Wochenplanung: feste Tage für mich selbst blocken und feste Tage oder Vormittage für Orga/Haushalt

  • Mir alles immer aufschreiben, so habe ich es aus dem Kopf und kann besser meine Ruhe bewahren
  • Meditation/Yoga

Vielen Dank für deine Beteiligung, Marion.

 

Von Lisa:

  • Achtsamkeit

  • Tablettendose
  • Termine aufhängen
  • AD(H)S-facebook-Gruppe (Erwachsene mit AD(H)S)
  • Kontaktabbruch mit toxischen Menschen

Vielen Dank für deine Beteiligung, Lisa.

 

Von Steffi:

  • Die 2-Minuten-Regel: was man innerhalb von 2 Minuten erledigen kann... Machen!

  • Wenn die Grübelei einen hindert, ins Handeln zu kommen... Vorstellen, was Superman (persönlicher Held) jetzt TUN würde... und loslegen 😊
  • Am Ende eines doofen Tages: früh schlafen gehen mit der Gewissheit, dass morgen ein neuer Tag ist und dann sieht die Welt anders aus.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Steffi:

 

Von Hans:

  • Sich alles aufschreiben
  • Bei Arbeitsanweisungen das wichtigste markieren
  • ANC-Kopfhörer(Ergänzung von uns: das sind Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung)

Vielen Dank für deine Beteiligung, Hans.

 

Von Petra:

  • Bei der Erfassung von Texten arbeite ich sehr viel mit Textmarkern, um mir Dinge besser zu merken und für mich besser zu strukturieren. Manchmal lese ich mir auch Texte zuhause laut vor, um sie besser in meinen Kopf zu bekommen.
  • Mein schlechtes Zeitmanagement morgens (und auch im Allgemeinen) versuche ich durch das Vorstellen meiner Uhr im Badezimmer ein wenig auszutricksen. Und das schon seit Jahrzehnten;) . Irgendwie klappt es häufig.
  • Mein Zuspätkommen auf Partys oder Festen hilft mir mich besser und unbemerkter einzufügen in Gruppen. Viele Partgäste sind dann schon in Feierstimmung und/oder haben Alkohol getrunken.
  • Ich versuche mein "anders" sein nicht negativ zu beurteilen, sondern es positiver zu sehen, eher in Richtung, ich habe andere Fähigkeiten, die sehr interessant, wichtig, bemerkenswert.usw...sind. Manchmal klappt es, aber nicht immer.
  • Ich sage mir oft, dass ich nicht die einzige Person bin, die anders ist. Andere bzw. viele Menschen sind oft anders "anders". Und die scheinbar "normalen" sind gar nicht immer so normal, bzw. manchmal auch langweilig.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Petra.

 

Von Deniz:

  • Tiefe, langsame Bauch-Atmung durch die Nase. Langsam ein und noch langsamer wieder aus. Das beruhigt mich, wenn ich denn dran denke :-). Manchmal benötigt man ein wenig Geduld, aber es Hilft tatsächlich.
  • Spazieren gehen und wenn es nur ein paar Minuten sind. Fällt mir oft nicht leicht, aber wenn man es einmal nach draußen geschafft hat, merkt man, dass es einem gut tut.
  • Geräusch unterdrückende Kopfhörer. Meine Kopfhörer sind momentan meine ständigen Begleiter. Auch wenn ich keine Musik, kein Podcast oder Hörbuch höre, hilft mir die Geräuschunterdrückungsfunktion, den Lärm "etwas" zu dämmen.
  • Neue Dinge ausprobieren. Zu Anfangs mehrmals, und wenn es nur ein paar Minuten täglich ist und dran bleiben. Diesen Tipp habe ich von meiner Therapeutin und wie gut, dass ich auf sie gehört habe. Das ausmalen von Bildern war für mich eine echte Herausforderung, wegen der Geduld. Aber nachdem ich es öfter, nörgelnd und lustlos für wenige Minuten ausprobiert habe, habe ich mit der Zeit gemerkt, dass mich das doch entspannt.
    Da ich mich kenne, war das Einkaufen schon eine riesen Herausforderung. Buntstifte mit super softer Mine und kein Mandala bzw. was nicht zu Kleinteilig auszumalen ist.

Vielen Dank für deine Beteiligung, Deniz.

 

Dieses Thema wurde geändert Vor 5 Monaten von Michael
Dieses Thema wurde geändert Vor 5 Monaten von wpadmin

Hilfreich:
- Lieber fertig als perfekt😎
- Scheiter heiter😆
- Wiederholung bringt den Erfolg🤗
Wichtige Basis:
- Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen 😍
- Ich gehe mit mir um wie mit meinem/meiner besten Freund/Freundin ❤️

1 Antwort
0
Themenstarter

Das sind tolle Tipps. 

Die Reihenfolge ist chronologisch und die Beiträge wurden so übernommen, wie sie eingegangen sind.

Vielen Dank allen, die sich beteiligt haben.

Liebe Grüße
MIchael

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 5 Monaten von wpadmin

Hilfreich:
- Lieber fertig als perfekt😎
- Scheiter heiter😆
- Wiederholung bringt den Erfolg🤗
Wichtige Basis:
- Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen 😍
- Ich gehe mit mir um wie mit meinem/meiner besten Freund/Freundin ❤️

Antwort