Hier sammeln wir persönliche Buchempfehlungen (oder natürlich auch „Nicht-Empfehlungen).
Trage deine (Nicht-)Empfehlung ein.
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Schätze dein Wissen ein:
Das Tool ist wirklich MAGIC.
Ihr findet das Tool hier: https://goblin.tools
So können die Aufgaben in kleine Teilaufgaben runtergebrochen und dadurch auch zum Beispiel zeitlich besser eingeschätzt werden.
Ich finde das Tool wirklich krass, und denke, dass es für viele Aufgaben sehr hilfreich sein kann.
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Heute habe ich das erste Mal statt Elvanse Lisdexamfetamin von Ratiopharm verschrieben bekommen. Biggest win: die eine Packung beinhaltet 100 Hartkapseln, so dass endlich die Rennerei alle 30 Tage wegen einer neuen Verschreibung ein Ende hat.
Hier findet ihr die Patienten-Info dazu.
Ich bin mal gespannt, ob die Wirkung gleich ist, gehe aber eigentlich davon aus.
Nachtrag vom 27.10.2024:
Nach nun mehr als 14 Tagen Einnahme des Präparates von Ratiopharm hier ein erster Erfahrungsbericht:
– Ich merke keinen Unterschied, weder in der Wirkung, noch in der Wirkdauer.
– Das gute Gefühl, nicht „jeden Monat“ hinter einem Rezept herlaufen zu müssen, ist irgendwie klasse.
– Bisher konnte ich keine Nebenwirkungen feststellen.
Dementsprechend bin ich guter Dinge, dass ich dauerhaft auf das Medikament von Ratiopharm umstellen werde.
Hier ein kurzer Auszug von der Webseite:
Wir begreifen Neurodiversität als Chance, Menschen zu integrieren, eine inklusive Gesellschaft zu werden, so dass alle profitieren.Der Verband ist im ganzen deutschsprachigen Gebiet aktiv, versammelt und vernetzt Menschen, informiert und bietet Zugang zu Wissen, startet und stärkt Initiativen, organisiert wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen.
Zur Webseite Verband Neurodiversität
Der Verband Neurodiversität betrachtet nicht die Betroffenen als „gestört“ oder „falsch“, sondern sieht die Gesellschaft als einseitig ausgerichtet: auf die Neurotypischen. Wir fordern und fördern eine Gesellschaft, die neurodivergente Menschen nicht behindert, nicht benachteiligt und in der es nicht „Normal“ und „Abweichung“ gibt, sondern *Vielfalt*.
Es gibt im Bereich Neurodiversität so tolle Initiativen, engagierte Einzelkämpfer*innen, wunderbare Aktionen – und so vieles davon geht unter, ist anderen nicht bekannt, verläuft im Sand. Darum vernetzen wir uns, machen neurodivergente Menschen sichtbar, stehen für deren Anliegen ein, schlagen Brücken zu den neurotypischen, erzählen vom Gelingen statt vom Scheitern.
Auf der Webseite von Kerstin Brausewetter finden sich folgende Angebote:
Hier ein kurzer Auszug von der Webseite:
Ich bin Kerstin Brausewetter.
Hier geht es zur Webseite von Kerstin Brausewetter leben-mit-hochbegabung.de
Mein Ziel mit dem Brausewetter-Institut für Talentscouting und Positives Coaching ist es, Menschen mit hohem Potenzial auf ihrem privaten, beruflichen und Ausbildungsweg zu unterstützen und zu begleiten!
Hier finden Sie Beratung, Information und Tools zu den Themen Autismus, ADHS, Barrierefreiheit & Inklusion.
Folgendes ist dort unter anderem zu finden:
Momentan führt Sigrid Andersen ein Projekt durch, bei dem es darum geht, Hilfe für autistische Menschen zu erarbeiten und verfügbar zu machen.
Da sie dafür von keiner Seite finanzielle Unterstützung erhält, hat sie eine Gofundme-Kampagne gestartet, um das Projekt voran bringen zu können.
Hier ein kurzer Auszug aus der Kampagne:
Erleichterung des Alltags durch neue Hilfsmittel, Fragebögen und Übersetzungen von brandaktuellen Texten internationaler Autismus-Koryphäen. Noch immer gibt es im deutschsprachigen Raum viel zu wenige Hilfsmittel, zeitgemäße Fachliteratur und Texte zum Thema Autismus.
Gofundme-Seite
Einige Werkzeuge stelle ich bereits jetzt kostenlos auf autismusinfo.com zur Verfügung. Um weitere Werkzeuge und Übersetzungen zu entwickeln, braucht es allerdings Geld, das ich selbst nicht aufbringen kann. Helfen Sie mit, autistischen Menschen den Alltag zu erleichtern und spenden Sie für eine Welt mit mehr Inklusion!
Hier geht es zu autismusinfo.com.
Heute fand es statt, das erste AD(H)S Vernetzungstreffen unserer befreundeten ADS Selbsthilfegruppe Osnabrück. Organisiert von Jörg und unterstützt von der Selbsthilfekontaktstelle und der VHS Osnabrück, trafen wir uns im Gebäude der VHS Osnabrück in einem perfekt dafür geeigneten Raum im 4. Stock.
Mit einem großen Balkon, bestem Wetter und ca. 70 bis 80 Teilnehmenden waren die Voraussetzungen für eine gelungene Veranstaltung ideal. Und das ist sie dann auch geworden. Obwohl es ja ums Netzwerken bei AD(H)S ging, fiel direkt auf, dass alle Personen superpünktlich und obendrein zahlreich erschienen waren. Das ist ja nicht immer selbstverständlich, wenn AD(H)S beteiligt ist, zeigt aber auch, wie wichtig uns Menschen mit AD(H)S das Thema selbst ist.

Bei strahlend blauem Himmel konnten wir den Blick vom Balkon auf die schon herbstliche Stimmung sehr genießen. Das lud in den Pausen zu lockeren Gesprächen untereinander ein, so dass die Vernetzung auch dort stattfand.
Soviel vorab: ganz großen Dank an Jörg und die Beteiligten von der Selbsthilfekontaktstelle und der VHS Osnabrück für die tolle und punktgenaue Organisation.
Zusätzlich zu den bequemen Stühlen gab es für alle ausreichend Kaffee, kalte Getränke, Nervennahrung und Kekse. Somit waren alle rundum versorgt.
Nachdem schon um viertel nach 10 alle ihre Plätze eingenommen hatten, ging es nach kurzer organisatorischer Einweisung durch Jörg mit dem Vortrag des Hauptredners Dr. Martin Winkler in den Veranstaltungstag. Dieser war, wie er selbst sagte, mit dem Auto und nicht mit der Bahn angereist, damit er, sollte er es nicht pünktlich schaffen, zumindest selbst dafür verantwortlich war.
In den anderthalb sehr kurzweiligen Stunden seines Vortrages, bei welchem immer wieder Fragen gestellt und natürlich von ihm beantwortet wurden, gab es viele interessante Ansätze zu den Themen AD(H)S, Neurodivergenz, Autismus, zu Lösungsansätzen und zu Behandlungsmethoden und -ideen und zur Wichtigkeit der Selbsthilfe aus dem klinischen Alltag des AD(H)S-Vollprofis.
Mit Humor und manchmal Selbstironie vorgetragen, war auch so mancher Lacher drin, weshalb die Zeit quasi unbemerkt vorbei ging, und es wäre locker auch noch längeres Zuhören drin gewesen.
Auch der Blog mit interessanten Beiträgen und seine Community zur gegenseitigen Unterstützung wurden kurz vorgestellt. Beides kann aufgrund der fachlichen Hintergründe von Dr. Martin Winkler von uns uneingeschränkt empfohlen werden.
Nach einer ersten Pause ging es dann mit Frau Claudia Rottmann für die Selbsthilfekontaktstelle gemeinsam mit Jörg Reinhold weiter. Die beiden erklärten, dass es trotz der schon vorhandenen AD(H)S-Selbsthilfegruppen in Stadt und Landkreis Osnabrück definitiv Bedarf für weitere Gruppen mit dem Thema gäbe, weil es deutlich mehr Anfragen als freie Plätze gibt.
Frau Rottmann erläuterte, wie sie bzw. die Selbsthilfekontaktstelle sowohl beim Anschub neuer Gruppen was Räumlichkeiten und Hilfe bei den ersten Termin anging, unterstützen würden, als auch, dass sie finanzielle Möglichkeiten anbieten, wenn eine Selbsthilfegruppe für bestimmte Veranstaltungen, Aktionen oder auch Mieten oder andere Kosten Budget benötigt. Man konnte merken, wie wichtig es ihnen war, die Dringlichkeit zu vermitteln, um Teilnehmende für die Gestaltung eigener Selbsthilfe-Projekte zu gewinnen.
Im Anschluss wurde dann die Initiative „Anonyme Insolvenzler“ vorgestellt. Wegen dem Zusatz „anonym“ lasse ich an dieser Stelle den Namen des Vorstellers bewusst raus.
Die Nähe zwischen einem, sagen wir mal, nicht immer vorbildlichem Umgang mit Geld bei Menschen mit AD(H)S brachte den Redner auf den Gedanken, sein Tätigkeitsfeld beim Vernetzungstreffen vorzustellen. Und diverse Anwesende konnten bestätigen, dass diese Probleme nicht selten Hand in Hand gehen.
Und gerade finanzieller Druck führt oft zu einer deutlichen Verschlechterung sowohl von Komorbiditäten wie Depressionen als auch der AD(H)S-Symptome, weil es immer schwerer wird, nicht „immer hibbeliger“ zu werden, wenn man vor einem „kapitalen Scherbenhaufen“ steht.
Es folgte die Vorstellung der ADS SHG Münster durch Michael. Eine für diesen Zweck vorgesehene Präsentation war eigentlich auf ca. 10 bis 15 Minuten Vortrag ausgelegt, allerdings ergaben sich immer wieder bei der Vorstellung interessante Fragen und Diskussionen zu den Themen der Folien, sodass diese Zeit nicht gehalten werden konnte.
Insgesamt dauerte die Vorstellung fast 45 Minuten, aber gefühlt hatten nur sehr wenige Teilnehmende währenddessen Ambitionen, die Veranstaltung zu verlassen. Allerdings waren wir mittlerweile voll „in der Mittagszeit“ gelandet, und da viele Menschen mit AD(H)S einen sehr empfindlichen Zuckerhaushalt haben, sind ein paar Personen schon vorab ausgestiegen, um sich irgendwo mit einer Mahlzeit zu versorgen.
Durch die zeitliche Verzögerung konnte ein von Jörg geplantes Kennenlern-Bingo leider zeitlich nicht mehr durchgeführt werden. Dies wird aber bei der nächsten Veranstaltung dieser Art nachgeholt werden.
Die schon während der Veranstaltung aufgefangenen Rückmeldungen waren durch die Bank sehr positiv. Es gab viele interessante und wissenswerte Impulse und Eindrücke durch die jeweiligen Vorträge. Darüber hinaus fanden zwischen den einzelnen Programmpunkten spannende, interessante und vielversprechende Gespräche zum Kennenlernen der anderen Teilnehmenden statt, es wurden Internet- und E-Mail-Adressen ausgetauscht und gegenseitige Unterstützungen zugesagt.
Alles in allem bleibt nur zu sagen, dass das erste AD(H)S Vernetzungstreffen ein toller Erfolg im Sinne der Vernetzung war, wo sich alle einig waren, dass das nur der Anfang gewesen sein kann. Viele signalisierten noch vor Ort, bei weiteren Treffen dieser Art gerne wieder dabei zu sein.
Somit hat es sich absolut gelohnt, nach Osnabrück zu fahren und teilzunehmen!
Vielen Dank für das Engagement an die Veranstalter und die Helfer im Hintergrund, die einen tollen und reibungslosen Tag ermöglicht haben.