Akzeptanz der Diagnose

Hier eine tolle Wortmeldung eines Teilnehmers zur Akzeptanz der Diagnose, die im Übrigen sehr wichtig ist, damit Therapien überhaupt helfen können.

Viele Jahre lang fiel es mir schwer, meine Diagnose zu akzeptieren.

Ein Freund sagte mir, das Bedürfnis nach konkreten Erklärungen und mehr wissenschaftlichen Beweisen sei ebenfalls ein Symptom.

Nach vielen Jahren in der Therapie bin ich zu diesen drei Fragen gekommen, die mir als Rahmen dienen, um die emotionale ,Roller coaster’ bei der Akzeptanz der Diagnose zu analysieren und zu verstehen.

  1. 1. hab ich Angst vor einer Veränderung der eigenen Identität durch die Diagnose ? — Betrachtung meiner Gefühle im Zusammenhang mit ADHS anhand des Trauermodells von Elisabeth Kübler-Ross.
  2. 2. Vertraue ich dem Prozess und dem medizinischen Fachpersonal und teile ich offen die Auswirkungen der Hilfe mit? — Führe ein Tagebuch über die Wirkung von Medikamenten und verwende es als Beweis. Wie andere schon sagten: Wenn Medikamente wie Elvanse deinen Geist beruhigen, ist das ein guter Indikator und Beweis für ADHS. Sei dabei geduldig, höre auf die Ärzte, die dir die Medikamente verschreiben, und gib den Medikamenten Zeit, ihre Wirkung zu entfalten. Ich wurde ungeduldig mit Medikinet und dann sagte mir der Arzt immer wieder, ich solle 4–8 Wochen warten, bis es wirkt. Danach wechselte ich zu Elvanse, und damit ist es jetzt stabil.
  3. 3. Egal, wie viel ich recherchiere oder versuche, Beweise zu finden – was wird passieren, wenn ich nie einen konkreten Beweis finde, der mich zufriedenstellt? Soll ich in diesem endlosen Kreislauf leben oder einfach mit der Ungewissheit klarkommen?

Der Kampf wird immer da sein und niemand kommt, um mein Leben zu retten oder zu ändern. Letztendlich wird das Leben immer hart sein, wenn ich

  • mich nicht gesund ernähre,
  • mich nicht genug bewege, um mein Nervensystem zu beruhigen und
  • die Gedanken, die mein hyperaktiver kreativer Geist erschafft, von der Realität und meinen Entscheidungen trenne.

Vielen Dank für diesen wichtigen wie richtigen Beitrag, den wir hier veröffentlichen, weil er für viele hilfreich ist.

ORIKO, die App für Erwachsene mit AD(H)S

Takeda (Hersteller von Elvanse) bereitet eine App zur Unterstützung von Erwachsenen mit der Diagnose AD(H)S vor.

Zitat von der Internetseite:

Suchst du nach mehr Balance und Organisation in deinem täglichen Leben? ORIKO* ist der digitale Schlüssel zu einem strukturierten Leben für Betroffene mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Menschen mit ADHS sind mit vielfältigen Symptomen und Schwierigkeiten im Alltag konfrontiert. Nicht immer finden sie gleich Unterstützung. Daher haben wir mit einem Expert:innenteam von Psychiater:innen, Therapeut:innen, medizinischen Software-Entwickler:innen und ADHS-Betroffenen eine einzigartige digitale ADHS-Therapie entwickelt und getestet: ORIKO*.

FÜR WEN IST ORIKO* GEEIGNET?

ORIKO* unterstützt dich dabei, deinen Alltag strukturierter und zufriedenstellender zu gestalten.



Die innovative digitale Therapie ORIKO* ist speziell für Erwachsene mit ADHS konzipiert. Sie wurde nach neusten medizinischen und wissenschaftlich geprüften Erkenntnissen für die einzigartigen Herausforderungen von ADHS entwickelt.


Sowohl dein Arzt oder deine Ärztin als auch dein Psychotherapeut oder deine Psychotherapeutin kann dir die App verschreiben, wenn du 18 Jahre oder älter bist.

Suchst du nach mehr Balance und Organisation in deinem täglichen Leben? ORIKO* ist der digitale Schlüssel zu einem strukturierten Leben für Betroffene mitAufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

Menschen mit ADHS sind mit vielfältigen Symptomen und Schwierigkeiten im Alltag konfrontiert. Nicht immer finden sie gleich Unterstützung. Daher haben wir mit einem Expert:innenteam von Psychiater:innen, Therapeut:innen, medizinischen Software-Entwickler:innen und ADHS-Betroffenen eine einzigartige digitale ADHS-Therapie entwickelt und getestet: ORIKO*.

Die App befindet sich wohl im Stadium kurz vor der offiziellen Veröffentlichung, dementsprechend könnt ihr euch bei deren Newsletter anmelden, um informiert zu werden, wenn es losgeht.

Gelebte ADHS Erfahrungen

Quelle:

Kurzfassung

  1. Diagnose im Erwachsenenalter
    • Viele erhalten die Diagnose erst spät nach Missdiagnosen (z. B. Depression).
    • Oft erfolgt die Diagnose durch den Impuls, wenn die eigenen Kinder betroffen sind.
    • Reaktionen: Erleichterung, aber auch Trauer über verlorene Zeit.
    • Prozess der Akzeptanz dauert oft lange, bietet aber Chancen zur Selbstakzeptanz.
  1. Symptome im Erwachsenenalter
    • Unaufmerksamkeit: Schwierigkeiten bei uninteressanten Aufgaben, aber Hyperfokussierung bei spannenden Themen.
    • Impulsivität: Unüberlegte Handlungen, die Probleme schaffen können, aber auch Spontaneität und Kreativität fördern.
    • Hyperaktivität: Bei Erwachsenen oft innere Unruhe statt äußerlicher Überaktivität.
  1. Emotionale Regulation
    • Starke emotionale Reaktionen und Schwierigkeiten, Gefühle zu benennen (Alexithymie).
    • Oft Missdiagnosen wie Borderline-Persönlichkeitsstörung.
    • Positiv: Tiefe Emotionen ermöglichen intensives Mitfühlen und Leidenschaft.
  1. Stärken von ADHS
    • Kreativität und Fähigkeit, in stressigen Situationen Lösungen zu finden.
    • Resilienz: Wiederholt aufstehen und sich neu erfinden.
    • Im Chaos Ruhe bewahren und effektiv handeln.
  1. Bewältigungsstrategien und Gemeinschaft
    • Strukturierung durch Routinen, To-Do-Listen und Minimierung von Ablenkungen.
    • Balance zwischen Stimulation (z. B. Sport) und Entspannung finden.
    • Gemeinschaften wie Selbsthilfegruppen bieten Austausch, Verständnis und Unterstützung.
  1. Herausforderungen im Gesundheitssystem
    • Schwieriger Zugang zu medizinischer Versorgung und passender Therapie.
    • Ärzte und Therapeuten haben oft wenig Wissen über ADHS bei Erwachsenen.
    • Forderung nach besserer Diagnostik, angepassten Therapien und mehr Fachwissen.

Fazit:

Die Erfahrungen mit ADHS sind herausfordernd, aber auch bereichernd. Gesellschaftliches Verständnis, bessere Unterstützung und Gemeinschaften können einen großen Unterschied machen. Chaos ist Teil des Lebens, aber auch Teil der Einzigartigkeit neurodivergenter Menschen. 🌟

Deine Literaturempfehlung

Hier sammeln wir persönliche Buchempfehlungen (oder natürlich auch „Nicht-Empfehlungen).

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Breaking things down so you don’t

Das Tool ist wirklich MAGIC.

Ihr findet das Tool hier: https://goblin.tools

Damit man versteht, worum es geht, mal ein Beispiel:
  • Man gibt zunächst die Aufgabe an, die man durchführen will, z.B. „den Rasen mähen“ und klickt auf das Pluszeichen.
  • Anschließend klickt ihr auch den kleinen Zauberstab rechts neben der Aufgabe.
  • Prompt wurden dann aus der großen Aufgabe die dazugehörigen Teilaufgaben:
    • Den Rasen mähen wird zu:
      • Rasenmäher bereitstellen
      • Überprüfen, ob der Rasenmäher funktioniert
      • Den Rasen auf Hindernisse prüfen und aufräumen
      • Den Rasen mähen, indem man gleichmäßige Bahnen zieht
      • Den geschnittenen Grasschnitt entfernen oder mulchen
      • Rasenmäher reinigen und sicher verstauen
  • Dann kann man auch die Teilaufgaben noch weiter aufteilen, in dem man noch mal auf den kleinen Zauberstab klickt:
    • Den Rasen mähen
      • Rasenmäher bereitstellen
      • Überprüfen, ob der Rasenmäher funktioniert
        • Rasenmäher an einen Stromanschluss anschließen oder Tank mit Benzin füllen
        • Sicherstellen, dass der Rasenmäher in der richtigen Position steht
        • Zündung des Rasenmähers betätigen und auf Geräusch prüfen
        • Überprüfen, ob die Klingen frei sind und sich bewegen
        • Sicherstellen, dass der Rasenmäher die richtige Mähhöhe eingestellt hat
        • Testlauf des Rasenmähers durchführen, um die Funktion zu überprüfen
        • Bei Bedarf Wartungsarbeiten oder Anpassungen vornehmen
        • Bestätigen, dass der Rasenmäher bereit ist, um den Rasen zu mähen
      • Den Rasen auf Hindernisse prüfen und aufräumen
        • Überprüfen, ob der Rasen frei von Hindernissen ist.
        • Nach möglichen Gegenständen im Rasen suchen, wie Spielzeug, Äste oder Steine.
        • Alle gefundenen Hindernisse entfernen.
        • Den Rasen gegebenenfalls auf Unebenheiten oder andere Probleme überprüfen.
        • Den entfernten Rasen vom Ort der Arbeit wegräumen.
      • Den Rasen mähen, indem man gleichmäßige Bahnen zieht
        • Rasenmäher vorbereiten und sicherstellen, dass er funktioniert
        • Den Rasen vorher von großen Gegenständen und Unrat befreien
        • Festlegen, in welcher Richtung die Bahnen gezogen werden sollen
        • Am Anfang der ersten Bahn Position einnehmen
        • Rasenmäher einschalten und die erste Bahn gleichmäßig mähen
        • Nach dem Ende der Bahn umkehren und die nächste Bahn mähen
        • Den Abstand zur vorherigen Bahn kontrollieren und gleichmäßig halten
        • Den Vorgang wiederholen, bis der gesamte Rasen gemäht ist
        • Rasenmäher ausschalten und reinigen
        • Überprüfen, ob der Rasen gleichmäßig und sauber gemäht ist
      • Den geschnittenen Grasschnitt entfernen oder mulchen
      • Rasenmäher reinigen und sicher verstauen
        • Rasenmäher vom Stromnetz trennen oder Treibstoff ablassen
        • Rasenmäher auf eine ebene Fläche bewegen
        • Groben Schmutz und Grasreste vom Mäher entfernen
        • Mäher mit Wasser und einer Bürste reinigen
        • Trocknen lassen
        • Überprüfen, ob das Messer scharf und in gutem Zustand ist
        • Mäher an einen trockenen und sicheren Ort bringen
        • Rasenmäher abdecken, wenn erforderlich
        • Aufbewahrungsort organisieren und Mäher sicher verstauen

So können die Aufgaben in kleine Teilaufgaben runtergebrochen und dadurch auch zum Beispiel zeitlich besser eingeschätzt werden.

Ich finde das Tool wirklich krass, und denke, dass es für viele Aufgaben sehr hilfreich sein kann.

Ihr findet das Tool hier: https://goblin.tools

Menschen mit ADHS haben ein 10% höheres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken

Einleitung

Dieses Studienergebnis zeigt die möglichen Zusammenhänge zwischen ADHS und Typ-2-Diabetes (T2D) und untersucht, über welche Einflussfaktoren (Mediatoren) ADHS das Risiko für T2D erhöhen könnte. Die Studie nutzt genetische Daten und ein sogenanntes „Mendelian Randomization“-Verfahren (MR), um potenzielle kausale Effekte zu identifizieren.

Ziele der Studie

  1. Ermittlung eines möglichen kausalen Zusammenhangs zwischen ADHS und T2D.
  2. Untersuchung von Faktoren, die diese Verbindung möglicherweise beeinflussen.

Methoden

  • Genetische Vorhersagen: Mittels genetischer Marker wird das ADHS-Risiko ermittelt, um Zusammenhänge zu T2D und weiteren möglichen Einflussfaktoren (BMI, TV-Konsum, Bildung usw.) zu untersuchen.
  • Mediatoren: Neun potenzielle Mediatoren wurden analysiert, darunter Body-Mass-Index (BMI), Fernsehkonsum (als Indikator für sitzende Lebensweise) und Bildungsniveau.

Ergebnisse

  • Höheres ADHS-Risiko und T2D: Menschen mit genetisch bedingter ADHS-Neigung haben ein um 10 % höheres Risiko, an T2D zu erkranken.
  • Bedeutende Mediatoren:
    • Bildung (39 % der Verbindung)
    • BMI (44 % der Verbindung)
    • Fernsehkonsum (44 % der Verbindung)
    • Kombination BMI & Bildung erklärt den größten Anteil der Verbindung (53 %).

Schlussfolgerung

Die Studie legt nahe, dass ADHS das Risiko für Typ-2-Diabetes erhöhen kann, vor allem durch die Einflüsse von:

  1. Höherem BMI,
  2. Geringerer Bildung,
  3. Längerem Fernsehkonsum (als Maß für Inaktivität).

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Reduzierung von Übergewicht, die Förderung körperlicher Aktivität und bessere Bildungsmaßnahmen möglicherweise das Diabetes-Risiko bei Menschen mit ADHS senken könnten.

Hier findest du die Studie.

Lisdexamfetamin(Elvanse) gibt es auch von Ratiopharm

Heute habe ich das erste Mal statt Elvanse Lisdexamfetamin von Ratiopharm verschrieben bekommen. Biggest win: die eine Packung beinhaltet 100 Hartkapseln, so dass endlich die Rennerei alle 30 Tage wegen einer neuen Verschreibung ein Ende hat.

Hier findet ihr die Patienten-Info dazu.

Ich bin mal gespannt, ob die Wirkung gleich ist, gehe aber eigentlich davon aus.

Nachtrag vom 27.10.2024:
Nach nun mehr als 14 Tagen Einnahme des Präparates von Ratiopharm hier ein erster Erfahrungsbericht:
– Ich merke keinen Unterschied, weder in der Wirkung, noch in der Wirkdauer.
– Das gute Gefühl, nicht „jeden Monat“ hinter einem Rezept herlaufen zu müssen, ist irgendwie klasse.
– Bisher konnte ich keine Nebenwirkungen feststellen.

Dementsprechend bin ich guter Dinge, dass ich dauerhaft auf das Medikament von Ratiopharm umstellen werde.

Review zum Thema ADHS aus Februar 2024

Einleitung

  • ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist eine häufige, neurobiologische Entwicklungsstörung mit genetischer Grundlage, die oft bereits in der Kindheit beginnt und auch im Erwachsenenalter bestehen kann.
  • Die Symptomatik ist vielfältig und umfasst Aufmerksamkeitsdefizite, Hyperaktivität und Impulsivität, die sich in Schweregrad und Erscheinungsformen individuell unterscheiden.
  • ADHS tritt weltweit in ähnlicher Häufigkeit auf und betrifft Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Genetik und Umwelt

  • ADHS weist eine hohe Erblichkeit (ca. 80 %) auf, die durch gemeinsame und seltene genetische Varianten beeinflusst wird.
  • Umweltfaktoren wie Schwangerschaftskomplikationen und sozioökonomische Herausforderungen sind mit ADHS assoziiert, jedoch schwer klar als Ursache festzulegen.

Diagnostik

  • Die Diagnosestellung basiert auf standardisierten klinischen Interviews gemäß DSM-5 oder ICD-11, wobei ADHS im Kindesalter oft zu spät erkannt wird, insbesondere bei Mädchen.
  • ADHS wird bei Jungen häufiger diagnostiziert (2,4:1), aber im Erwachsenenalter gleicht sich das Verhältnis an (1,1:1).
  • Diagnostische Werkzeuge umfassen klinische Interviews und Verhaltensbeurteilungen durch Eltern und Lehrer bei Kindern sowie Selbst- und Fremdbeurteilungen im Erwachsenenalter.

Komorbiditäten

  • Bis zu 80 % der ADHS-Betroffenen haben im Laufe ihres Lebens mindestens eine weitere psychische Störung, z. B. Angststörungen, Depressionen oder Substanzmissbrauch.
  • Körperliche Komorbiditäten umfassen z. B. Diabetes, Asthma und Schlafstörungen, die ebenfalls den Schweregrad der ADHS-Symptomatik beeinflussen können.

Behandlungsansätze

  • Medikamentöse Therapien, insbesondere Stimulanzien, gelten als die effektivste Behandlungsmethode für die Kernsymptome von ADHS und werden meist gut vertragen.
  • Nichtmedikamentöse Behandlungen, wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT) und psychosoziale Unterstützung, sind besonders nützlich, um adaptive Fähigkeiten zu fördern und werden oft als Ergänzung zu Medikamenten eingesetzt.
  • Innovative Ansätze, wie digitale Therapien und Neurofeedback, werden ebenfalls erforscht, haben jedoch begrenzte Evidenz bezüglich ihrer Wirksamkeit.

Lebensqualität und soziale Auswirkungen

  • ADHS kann zu erheblichen Einschränkungen in Schule, Beruf, sozialen Beziehungen und Familienleben führen, was die Lebensqualität signifikant mindert.
  • Studien zeigen, dass eine kombinierte Behandlung aus Medikamenten und Verhaltenstherapie die Lebensqualität und das allgemeine Wohlbefinden signifikant verbessern kann.

Hier findest du das Paper zum Review.

neurodivers-dach.org – Wir sind der Verband Neurodiversität!

Hier ein kurzer Auszug von der Webseite:

Wir begreifen Neurodiversität als Chance, Menschen zu integrieren, eine inklusive Gesellschaft zu werden, so dass alle profitieren.Der Verband ist im ganzen deutschsprachigen Gebiet aktiv, versammelt und vernetzt Menschen, informiert und bietet Zugang zu Wissen, startet und stärkt Initiativen, organisiert wissenschaftliche und künstlerische Veranstaltungen.

Der Verband Neurodiversität betrachtet nicht die Betroffenen als „gestört“ oder „falsch“, sondern sieht die Gesellschaft als einseitig ausgerichtet: auf die Neurotypischen. Wir fordern und fördern eine Gesellschaft, die neurodivergente Menschen nicht behindert, nicht benachteiligt und in der es nicht „Normal“ und „Abweichung“ gibt, sondern *Vielfalt*.

Es gibt im Bereich Neurodiversität so tolle Initiativen, engagierte Einzelkämpfer*innen, wunderbare Aktionen – und so vieles davon geht unter, ist anderen nicht bekannt, verläuft im Sand. Darum vernetzen wir uns, machen neurodivergente Menschen sichtbar, stehen für deren Anliegen ein, schlagen Brücken zu den neurotypischen, erzählen vom Gelingen statt vom Scheitern.

Zur Webseite Verband Neurodiversität